Wegweiser für Sie und Ihre Angehörigen
Wenn vieles gleichzeitig drängt: Hier ist der nächste sinnvolle Schritt.
Wählen Sie die Situation, die heute am meisten belastet. Sie erhalten keine endlose Artikelliste, sondern einen klaren ersten Schritt und eine verlässliche Anlaufstelle.
Zuhause wird es unsicher
Treppen, Bad oder Hauseingang werden zum täglichen Risiko.
Erster Schritt: Nicht sofort kaufen: Bedarf, Zuschuss und bauliche Zustimmung zuerst klären.
Treppenlift-Check startenPflege wird nötig
Anziehen, Essen, Medikamente oder Haushalt klappen nicht mehr allein.
Erster Schritt: Pflegekasse anrufen, kostenlose Pflegeberatung verlangen und Pflegegrad prüfen.
Leistungen vorprüfenDas Gedächtnis macht Sorgen
Vergesslichkeit, Orientierung oder Verhalten verändern sich auffällig.
Erster Schritt: Nicht selbst diagnostizieren: Hausarzt ansprechen und eine Beratungsstelle suchen.
Hilfe in der Nähe suchenBetreuung zu Hause organisieren
Die Familie prüft eine Betreuungskraft aus Polen, Tschechien oder einem anderen EU-Land.
Erster Schritt: Arbeitszeit, Arbeitgeber, A1-Bescheinigung, Vertretung und Gesamtkosten schriftlich prüfen.
Legale Modelle verstehenVollmacht und Testament fehlen
Im Ernstfall ist unklar, wer entscheiden darf und was gewünscht ist.
Erster Schritt: Wünsche besprechen, Unterlagen sammeln und bei komplexen Fällen rechtlich beraten lassen.
BMJ-Formulare öffnenReisen soll weiter möglich sein
Mobilität oder Gesundheit verlangen mehr Planung, aber nicht automatisch Verzicht.
Erster Schritt: Barrierefreiheit, Transfers, Versicherung und erreichbare Hilfe vor der Buchung klären.
Reiseübersicht ansehenFür Angehörige
Wenn Sie gerade alles organisieren müssen
- 1
Sicherheit heute
Klären, ob Essen, Trinken, Medikamente, Wärme und sichere Wege gewährleistet sind.
- 2
Willen festhalten
Die betroffene Person einbeziehen und notieren, was sie selbst möchte und ablehnt.
- 3
Eine Stelle koordinieren lassen
Pflegekasse oder Pflegestützpunkt um eine individuelle Pflegeberatung bitten.
- 4
Keine Eil-Verträge
Bei Lift, Betreuung oder Immobilie Leistungsumfang und Gesamtkosten schriftlich vergleichen.
Umbauen, umziehen oder verkaufen?
Ein Makler kann eine Immobilie bewerten und vermarkten, sollte aber nicht die erste Stelle sein, die über die Lebenssituation entscheidet. Stellen Sie zunächst drei Varianten mit denselben Kriterien gegenüber.
Bleiben und anpassen
Umbaukosten, laufende Hilfe, erreichbare Pflege und soziale Kontakte.
Barriereärmer umziehen
Miete oder Kaufpreis, Umzug, Nähe zu Familie, Ärzten und Alltag.
Verkaufen oder vermieten
Unabhängige Bewertung, Steuern, Vollmachten, Instandhaltung und Liquidität.
Holen Sie erst eine unabhängige Wohn- oder Pflegeberatung ein. Danach können Sie für Umbau, Vermietung oder Verkauf jeweils mehrere Angebote einholen. Bei Zweifeln an Vollmacht, Eigentum oder Testierfähigkeit gehört eine Rechtsanwältin, ein Rechtsanwalt oder ein Notariat dazu.
Bundesweites Pflegetelefon
Das Pflegetelefon des Bundesfamilienministeriums berät auch Angehörige zu Organisation, Finanzierung und Entlastung: 030 20 17 91 31.
Wege zur Pflege öffnenDieser Wegweiser ist eine erste Orientierung und ersetzt keine medizinische, rechtliche, steuerliche oder individuelle Pflegeberatung. Externe Angebote werden nur dann als Werbung oder Partnerlink gekennzeichnet, wenn eine Vergütung möglich ist.

